27. März 2019. „Die deutschen See- und Binnenhäfen zählen zu den besten Umschlagplätzen der Welt. Sie sind als Logistikdienstleister und Wachstumsmotoren für die gesamte Volkswirtschaft von herausragender Bedeutung. Ohne die Leistungen der Häfen wäre Deutschlands Rolle als eine der führenden Exportnationen in der Welt nicht möglich.“ So beschreibt die Bundesregierung die Bedeutung der See- und Binnenhäfen in ihrem heute vom Bundeskabinett verabschiedeten „Sechsten Bericht über die Entwicklung und Zukunftsperspektiven der maritimen Wirtschaft in Deutschland“.

Häfen seien Wachstums- und Innovationstreiber, deren Wettbewerbsfähigkeit es mit der Weiterentwicklung des Nationalen Hafenkonzepts, dem Ausbau der hafenbezogenen Infrastruktur, der Förderung innovativer Hafentechnologien und einer unterstützenden europäischen Hafenpolitik weiter zu stärken gilt. Der Bericht hält fest, dass die Häfen massiv in die Digitalisierung und Nachhaltigkeit investieren. Von einem anhaltenden Wachstumstrend sei auszugehen, der Häfen und Verkehrsinfrastrukturen vor enorme Herausforderungen stellten.

Der „Bericht über die Entwicklung und Zukunftsperspektiven der maritimen Wirtschaft in Deutschland“ wird alle zwei Jahre im Vorfeld der Nationalen Maritimen Konferenz (NMK) vom Maritimen Koordinator vorgelegt. Die 11. Nationale Maritime Konferenz findet am 22. und 23. Mai 2019 in Friedrichshafen statt.

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