Hamburg, 8. Februar 2018 – „Verkehrsinfrastrukturinvestitionen auf hohem Niveau, die Modernisierung des Planungs- und Umweltrechts, digitale Infrastruktur und – insbesondere – die Verbesserung des Verfahrens zur Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer: Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD greift die wesentlichen Anliegen der deutschen Hafenwirtschaft auf“, sagt Frank Dreeke, Präsident des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe e.V. (ZDS). „Wichtig ist nun, dass die Bundesregierung gebildet und die Arbeit gemacht werden kann.“

Weitere Elemente des Koalitionsvertrages, auf die der ZDS vor den Bundes- und Landtagswahlen im vergangenen Jahr gedrungen hatte, sind die Absenkung der EEG-Umlage für Landstrom zur Verbesserung der Luftqualität an den Hafenstandorten und die Fortführung des sehr erfolgreichen Forschungsförderungsprogramms IHATEC. Auch begrüßt der Verband die Aussage zur Entwicklung der LNG-Infrastruktur am Standort Deutschland.

„Mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Außenhandels ist es zudem wichtig, dass die Koalition die Absenkung der Trassenpreise beim Eisenbahnnetz konsequent weiterverfolgen, die Genehmigungspraxis für Schwer- und Großraumtransporte beschleunigen und das Personal für die Zollabfertigung verstärken will“ ergänzt Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer des ZDS. „Kosten in diesen Bereichen belasten Logistik und Handel und damit auch die Hafenwirtschaft.“

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