Seehäfen unterstreichen Leistungsfähigkeit und Systemrelevanz / Auch Bundeskanzlerin für Optimierung des Erhebungsverfahrens der Einfuhrumsatzsteuer / Weiterhin hohe Investitionen in den Verkehrssektor nötig

Friedrichshafen, 23. Mai 2019 – „Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen der 11. Nationalen Maritimen Konferenz“, sagt Frank Dreeke, Präsident des ZDS, zum Abschluss der Konferenz heute. „Die Systemrelevanz und die Leistungsstärke deutscher Seehäfen sind deutlich geworden. Die Hafenwirtschaft ermöglicht den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands.“

„Wir investieren massiv, damit der Wirtschafts- und Logistikstandort Deutschland seine führende Position stärken kann“, sagt Frank Dreeke. „Die Rede der Bundeskanzlerin ebenso wie die Diskussionen in den Foren haben gezeigt, was zu tun ist, um den Aufgaben in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Besonders erfreut bin ich, dass auch die Bundeskanzlerin auf den Wettbewerbsnachteil beim Erhebungsverfahren der Einfuhrumsatzsteuer hingewiesen hat. Wir dürfen nicht schlechter aufgestellt sein als unsere Nachbarländer“, fordert der ZDS-Präsident.

„Unsere Appelle sind klar: Erstens, die öffentliche Hand muss weiter auf hohem Niveau in die Verkehrs- und Digitalinfrastruktur investieren; der Bundesverkehrswegeplan, das Nationale Hafenkonzept und die Maritime Agenda müssen konsequent umgesetzt und das erfolgreiche Forschungsförderungsprogramm IHATEC fortgeführt werden. Zweitens, wir müssen Standortnachteile bei der Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer, bei der Wasserrahmenrichtlinie und auch bei Schwer- und Großraumtransporten abräumen. Und, drittens, wir müssen ein stabiles und belastbares Welthandelssystem gewährleisten, denn davon hängt der Erfolg des Exports- und Logistikweltmeisters ab.“

„Wir haben den Eindruck, dass wir auf die Unterstützung von Bund und Ländern zählen können und machen uns zuversichtlich an die gemeinsame Arbeit“, sagt Frank Dreeke.

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