1. März 2017. Mit dem Ziel, eine klimaneutrale Landstromversorgung von Transport- und Personenschiffen zu gewährleisten und das regionale Stromnetz zu entlasten, fördert das Bundeswirtschaftsministerium die Entwicklung und Demonstration „eines zellulären, leistungsautonomen, energieeffizienten Strom- als auch Wärmeerzeugungs- und -versorgungskonzeptes (MicroGrid)“ im Hafenbereich. Das geht aus einer gestern veröffentlichten Bekanntmachung (Suchbegriff: „Sektorkopplung“) des Bundeswirtschaftsministeriums hervor. Außerdem gefördert werden u. a. die Nutzung alternativer Kraftstoffe im Schiffsverkehr, innovative Meerestechniken für Offshore-Energieerzeugungsanlagen und innovative Antriebstechnologien für Großmotoren.

Antragsberechtigt sind insbesondere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer Betriebsstätte in Deutschland. Antragsberechtigt sind außerdem auch Einrichtungen der Kommunen und Länder, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gesellschaftliche Organisationen wie z. B. Stiftungen, Vereine und Verbände.

Grundsätzlich werden bis zu 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Die Förderung ist Bestandteil der Förderinitiative „Energiewende im Verkehr: Sektorkopplung durch die Nutzung strombasierter Kraftstoffe“.

Für das gesamte Förderprogramm stehen rund 130 Mio. Euro zur Verfügung. Das Programm ist zu unterscheiden vom Förderprogramm NIP für Wasserstoff und Brennstoffzellen des BMVI, das heute im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) gestartet wurde.

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